Konrad - Wachsmann - Haus, Niesky

Wachsmannhaus

Konrad-Wachsmann

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Konrad Wachsmann (1901-1980)

Pionier des industriellen Bauens                    

 

"...ich aber wollte die Revolution, die die Kunst, die Literatur, die Musik und die Technik beflügelt hatte, auch in der Architektur". 
 

Konrad Wachsmann, durch seine innovativen Konstruktionssysteme weltweit als  Pionier des industriellen Bauens bekannt, startete in Niesky seine Karriere. Begeistert von der industriellen Fertigung experimentierte, forschte und entwickelte er neue Technologien im Holzbau und prägte als Entwurfsarchitekt die Entwicklung entscheidend mit. Sein prominentester Auftrag war das Sommerwohnhaus für Albert Einstein in Caputh, welches er 1929 mit der Nieskyer Holzbaufirma errichtete. In Niesky begann Wachsmann auch mit ersten Versuchen für eine vollautomatisierte Fertighausfabrik, die er nach der Emigration in die USA gemeinsam mit Bauhausdirektor Walter Gropius betrieb. Die bei C&U gewonnenen Erkenntnisse veröffentlichte er 1930 in seinem ersten eigenen Buch „Holzhausbau – Technik und Gestaltung“. 

 Biografie:

1901 als Sohn einer jüdischen Apothekerfamilie in Frankfurt/O. geboren, besuchte Wachsmann nach Beendigung einer Tischler- und Zimmererlehre zum Architekturstudium die Kunstakademien in Dresden und Berlin, wo er von Heinrich Tessenow und Hans Poelzig geprägt und gefördert wurde. In den Jahren 1926-29 gelangte er durch Vermittlung Poelzigs zur Firma Christoph & Unmack in Niesky, wo er als junger Architekt an der Weiterentwicklung der technischen und ästhetischen Qualität der Holzhausfertigung mitwirkte.
1941
von Südfrankreich aus in die USA emigriert, gründete Wachsmann zusammen mit Walther Gropius die General Panel Corporation und errichtete eine Fabrik zur Herstellung vorfabrizierter Holzhäuser. 1949 erhielt er eine Professur am Institute of Design in Chicago, 1964 an der University of Southern California, Los Angeles. Wachsmann verstarb 1980 in Los Angeles.

 

 

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